Sonntag, 30. Mai 2010

Immer diese Kommentare


Heute musste mal wieder Auszeit sein, vorallem nach dem überraschend spannenden Grand Prix Finale. Das absolute Highlight der Veranstaltung war in meinen Augen aber nicht der sehr überraschende Sieg Lenas und auch nicht ein absolut hyperaktiver Stefan Raab, der sich mittlerweile selbst zum König Europas gekrönt haben dürfte, nein. Besser als all das kann nur ein Mann gewesen sein. Peter Urban, seines Zeichens der Kommentator der Veranstaltung und sein wirklich unvergleichlicher Stil der Berichterstattung könnten nicht nur den Grand Prix sondern auch alles andere zu einer unvergesslichen Veranstaltung machen. Es gehört schon zur großen Kunst alles bis auf den eigenen Beitrag zu hassen und dann den ein oder anderen derben Spruch, entweder getarnt oder auch gern mal sehr direkt, abzulassen und dabei immer noch sehr stilvoll zu wirken. Wirklich, Peter Urban sollte alles was im Fernsehen läuft kommentieren. Fußball, live Schaltungen zu Pressekonferenzen eigentlich könnte er auch Spielfilme kommentieren. Ich will das dieser Mann öfter im Fernsehen zu hören ist. Vielleicht ja bei irgendwelchen Feierlichkeiten der WM die was mit Musik zu tun haben. Da könnte Herr Urban mit seinem Fachwissen bestimmt glänzen. Ja das wärs!

Pierre

Freitag, 28. Mai 2010

Abendliches Chaos


Schön mal nicht erst um drei zu Hause zu sein und trotzdem einen amüsanten Abend gehabt zu haben. Das wohl letzte Kurstreffen in Chemie war definitiv eine amüsante Veranstaltung mit Grillaction und Bier umsonst. Viel Blödeleien, teils präpubertäre Witze und leider auch der ein oder andere Regentropfen waren irgendwie genau mein Ding um sich vorallem von dem Sauf-o-rama des gestrigen Abends zu erholen. Irgendwann hatte man sich dann nämlich ganz angenehm eingepegelt und wusste gleichzeitig, dass die Sinne noch nicht stark genug betäubt waren, als das man von total besoffen hätte sprechen können. Wie gesagt einfach gut eingepegelt. Doch erst als der Garten verlassen wurde und sich eine gewisse Planlosigkeit einstellte schien der Abend erst nochmal richtig zu zünden. Es endete nach einer Menge unnötiger Autofahrerei beim Gasthof zur goldenen Schwalbe, wo wir glaube ich über eine Stunde verbracht haben. Ziemlich abgefahren und am Ende gabs sogar noch wegen eigens mitgebrachtem Bier ein bisschen Stress. Rundum eine gute Sache und ich würde mir gerne mehr Spaß in der Richtung wünschen. Was gibt es schon besseres als abgecooltes Chillen bei Mc Donalds? Ich glaube nicht viel...

Pierre

Donnerstag, 27. Mai 2010

Headline here...


Ein Moment der Freude wäre wohl angebracht. Die Prüfungen liegen wohl mit sicherem Abstand hinter mir und ich kann mit der mündlichen Note recht zufrieden sein und trotzdem fühlt man sich zerdrückt und kaputt. Die klassische Symptomatik des in Rausch Versetzten, der auf einen größeren Anteil seines Unbewussten zugreifen kann. Ganz ehrlich, ich möchte einfach nicht mehr und in Momenten wie den jetzigen denkt man sich, man könnte es doch lassen mit dem Alkohol und sich den Blick in die tiefsten Tiefen ersparen. Eben jene sind nämlich verbunden mit Bedrücktheit und Angst und das sind Gefühle, die ich mir, wie vermutlich jeder andere Mensch ersparen will. Ich möchte einfach nicht mehr den Krach, den die örtliche Diskothekenszene mit sich bringt, ertragen müssen. Anders war es zumindest für mich heute nicht, denn Metallica und Konsorten wurden von billigem Diskoschlager abgelöst, was mir im Herzen schon erheblich weh tat. Ich möchte einfach nicht mehr am Ende eines alkoholisierten Abends in Trübsinn schwelgen, auch wenn ich nicht sicher bin wie ich es vermeiden kann. Die naheliegende Lösung ist der Abschwur dem Alkohol, aber es will nicht recht funktionieren. Ich muss jetzt nachdenken, denn ich habe keine Ahnung wie ich mich und meine Welt in Einklang bringe...

Pierre

Sonntag, 23. Mai 2010

Cocaine...


Lernen läuft super, ich hab absolut keinen Bock mehr und um mich abzulenken hab ich bei Youtube mal wieder Anthony Bourdains No Reservations oder zu deutsch Eine Frage des Geschmacks geschaut. Unterwegs in Panama hieß es wieder ganz viel exotischen Schnick-Schnack essen und ein bisschen Kulturprogramm absolvieren. Dann aber, nach zwanzig Minuten Sendung, kam das wohl epischste und unfassbarste, was jemals in einer Fernsehsendung gelaufen ist. Anthony Bourdain ist live dabei, wenn die Behörde für nationale Sicherheit sechs Tonnen Kokain verbrennt. Sechs Tonnen! Umgerechnet sind das 600 Millionen Dollar. Ein riesiges Feld, dass aussieht wie zugeschneit, wird angezündet und der ganze Wunderschnee geht in Flammen auf. Ein Anblick, der selbst auf Video irgendwie unfassbar ist und den Rest des Videos komplett in den Schatten stellt. Ich wünschte ich dürfte mal sechs Tonnen Kokain verbrennen. Das wäre glaube ich mit das coolste was man in seinem Leben machen kann, was die total abgefahrenen Sachen angeht. Eine Reise nach Panama wär mir das aufjedenfall wert.



I'm high!
Pierre

Cars and Football


Ach diese Fahrradfahrten sind doch immer belebend. Von Warendorf durch die abenteuerlichsten Schleichwege nach Hause, nachdem man erst das Championsleaguefinale mit dem aus deutscher Sicht eher bescheidenen Ausgang geschaut hatte. Eigentlich schade, denn obwohl der Kölner in mir die Bayern gerne weinen sieht, wäre ein zusätzlicher Platz in der Championsleague schon cool gewesen, denn wenns nicht der FC wird, dann vielleicht die Chaoten St. Pauli, zu wünschen wäre es zumindest. Ein bisschen Feuerwerk gabs auch zu begucken, nicht aufgrund des Sieges von Inter Mailand sondern weil irgendwer seine Silberhochzeit gefeiert hat, definitiv ein gelungener Trost über die Niederlage Münchens. Es folgte Alkoholkonsum, der sich zumindest bei mir in Maßen hielt, aber auch beim Rest gab es keine nennenswerten Ausfälle. Dann kam es zu einer Diskussion, die ich persönlich sehr interessant fand. Welches Auto kauft man sich, wenn man wahnsinnig viel Geld hat? Dann kamen Debatten über Pferdestärken und Drehmomente und ich, der alte Pragmatiker, konnte der Diskussion dann doch irgendwie nicht folgen, denn für mich stellte sich ein simples Problem heraus: Auch wenn man ein Auto hat, dass in zwei Sekunden auf 100km/h beschleunigt, bringt es einem doch nichts wenn man mit Ausnahme der Autobahn sowieso einem Geschwindigkeitslimit unterlegt ist. Also wäre das optimale Auto für mich entweder besonders sparsam, was mir aber bei meinem wahnsinnigen Vermögen dann auch egal wäre oder hätte im Stile von Pimp My Ride total viele abgefahrene Extras, wie Fernseher in den Kopfstützen der Rücksitze, einen eingebauten Gitarrenverstärker und eine Minibar oder so. Dann ist man vielleicht nicht der erste auf dem Parkplatz ist aber King, wenn man wem ein kaltes Bier anbieten kann. Ja das wärs, am besten irgendwas großes wie nen Jeep wo auch viel Schnick-Schnack reinpasst, da macht Autofahren Spaß.

X to the Z XZIBIT!
Pierre

Samstag, 22. Mai 2010

Any given Friday...


Es wird ja doch irgendwie nix hier. Es ärgert mich immer wenn ich daran denke, dass mein so ambitioniertes Internetprojekt immer mehr Staub fängt, aber es ist die von mir schon beschriebene Trägheit, wenn man den ganzen Tag nichts macht. Heute war alles ein bisschen anders, denn im feinsten Streberstil hab ich schonmal meine ganzen Schulbücher abgegeben. Dabei hat man dann noch, überraschender Weise, ein paar andere Stufenmenschen getroffen, einige davon auf dem Wege zur mündlichen Prüfung, die bei mir ja erst nächsten Mittwoch ansteht. Dann hat man schon wieder leichte Panik gekriegt, weil man mal wieder nichts gemacht hat und hat sich fest vorgenommen heute anzufangen, mit dem im Unbewussten schon feststehenden Ergebnis, dass man sowieso nichts macht. Stattdessen wurd der halbe Tag verschlafen und vergammelt und dabei hab ich Sido's unplugged schon wieder verpasst. Dabei erwarte ich da relativ viel von, denn obwohl ich nicht der größte Fan von Rapmusik bin, Sido macht seine Sache gut und K.I.Z. sind auch dabei und das ist ein Garant für eine Mördershow. Aber wie es bei Eigenproduktionen von MTV Deutschland immer ist, wird dieses Unplugged wohl auch noch ein Weile laufen und mich gezielt vom Lernen für meine Prüfung ablenken...

Pierre

Dienstag, 18. Mai 2010

Help me!


Da ich ja ein fürchterlich ungeduldiger Mensch bin und auf keinen Fall darauf kann das die neuen Dr House Folgen mitdeutsche Synchro auf unseren heimischen Kanälen ausgestrahlt werden, habe ich bis heute jeden Dienstag fleißig die neue Folge im englischen Original geguckt. Warum bis heute? Das große Staffelfinale der sechsten Staffel, wo endlich alle losen Ende dieser und auch einger früherer Staffel zusammengeknüpft wurden, man aber, wie man so cleverer Fernsehproduzent ist, natürlich ein Ende für gelassen hat an dem man diese Erfolgsserie im Herbst weiter fortsetzen kann. Ohne irgendetwas verraten zu wollen kann ich aber sagen, dass es wohl eine der besten Episoden der aktuellen Staffel war und das obwohl die die sechste Staffel allgemein eine der besten in meinen Augen war. Dieser Meinung sind auch andere, denn Help Me, so der Name des Staffelfinales, hat unglaublich gute Kritiken erhalten zumindest von den wenigen TV Seiten die ich besuche. Ärgerlich ist natürlich jetzt nur, dass man sich bis zum Herbst gedulden muss, bevor Hugh Laurie wieder als miesgelaunter Arzt vor die Kamera tritt. Trotzdem sollte man sich, solange man über ein grobes Verständnis der englischen Sprache verfügt, diese Folge, so wie den Rest der Staffel anschauen, denn hierzulande wird sich das wohl noch ne Weile hinziehen...

Pierre

Samstag, 15. Mai 2010

Fußball und Anzüge...


Es war alles zu anstregend. Den in wahrscheinlich zu großen Maßen konsumierten Alkohol noch abbauend war heute einfach alles zu anstregend. Einkaufen, Anzug kaufen, alles. Aber dafür kann ich, zumindest was den Anzug angeht, sagen das ich doch ein sehr schickes Stück erwerben konnte. Ich sollte mehr Anzüge tragen, oder zumindest Sakkos, denn die sehen immer nach Businessman aus und man kommt sich schneidig und wahnsinnig wichtig damit vor, vorallem wenn sonst keiner ein Sakko anhat. In meinem endlosen Streben nach Aufmerksamkeit muss das dann auch nicht im klassischen schwarz oder grau sein, sondern vielleicht mal weiß oder, ich wage es kaum zu sagen, rot. Jedenfalls hat sich der Rest des Tages mit unspektakulären Ausnüchterungsschlaf erledigt und der zweiten Halbzeit des DFB-Pokalfinales. Ich scheine in letzter Zeit echt einen Gefallen an Fußball zu finden, denn immer öfter ertappen ich mich wie ich auf ZDF oder ARD, wenn ein Spiel läuft, hängen bleibe. Sicherlich ne gute Sache, nicht weil es mich irgendwie verleiten könnte mal wieder Sport zu machen, sondern weil man auf einmal mitreden kann, wenn diverse Osteuropäer mal wieder ganz groß waren oder so. Außerdem war die Spielbesprechung am Ende mit Oliver Kahn der Knaller. Er ist und bleibt der Titan...

Pierre

Donnerstag, 13. Mai 2010

Alles ist bääh...

Heute mal wieder keine Bauernparty, weil sich die Möglichkeit auch nicht so wirklich bot. Im Nachhinein hätte ich glaube ich auch wenig Lust gehabt. Dieses ständige vegetieren macht einen doch sehr träge im Allgemeinen und man will sich für garnichts mehr aufrappen. Selbst die Gitarre steht mittlerweile hinten an, weil im Bett liegen und dösen einfach viel angenehmer ist. Man will einfach nichts machen und beschwert sich dann, weil man nichts macht. Ein herrlicher Teufelskreis, aus dem ich zur Zeit eigentlich auch nicht aussteigen will. Es gibt einem wenigstens Zeit über die nächsten Monate nachzudenken. Was man machen will, wenn man doch Zivi machen muss, denn es gibt immerhin ein wenig freie Zeit, die man auch irgendwie füllen will. Immernoch irgendwie eine grausame Vorstellung ein ganzes Jahr angeödet sein und sich der Ungerechtigkeit der Wehrpflicht ausgesetzt sehen. Das einzig Gute wäre wohl das Geld, das sich in dieser Zeit ansammelt und was dann wieder in die Hälse der Gitarrenhändler geworfen werden kann. Vielleicht gibt es ja noch Mittel und Wege dieses Schicksal zu umgehen, ich befürchte aber nicht...

Kein Bock auf Bilder...
Pierre

Dienstag, 11. Mai 2010

Alienkrieg!


Man will sich ja schon fast entschuldigen, weil man schriftlich zu nichts kommt, aber es gibt ja auch nichts zu schreiben. Absolut tote Hose. Nichts zu tun, nichts mit dem man sich beschäftigen kann, zumindest länger als vielleicht ne Stunde. Die Vorstellung doch ein ähnliches Szenario im Zivildienst oder beim Bund zu müssen und das für ein ganzes Jahr lässt mir vor Angst die Knie schlottern. Irgendwie muss ich mich um diese Folter drücken. Jetzt jedenfalls überbrücke ich die Zeit zwischen Aufstehen und Schlafengehen zum größten Teil mit der Beta von Starcraft 2. Den weniger Videospielversierten wird die Starcraftserie wohl nicht bekannt sein, deswegen die Kurzfassung. Zwei Alienrassen und die Menschen bekriegen sich untereinander im Weltraum und als Spieler ist man Kommandant einer der Armeen. Viel interessanter als das Spiel selber ist aber eigentlich die Szene die sich drumherum gebildet hat. Der erste Starcraft Teil war und ist heute noch unglaublich populär. In Ländern wie China und Süd-Korea sind die Starcraft ProGamer so bekannt wie Popstars. Kein Scheiss, da gibt es Leute die fürs Computerspielen so endlos viel Kohle kassieren wie wir uns garnicht vorstellen können. Die können dann auch einiges auf ihrem Gebiet, aber es ist und bleibt nur ein Computerspiel. So weit wirds bei mir wohl kaum kommen, denn der Bewegungslegastheniker in mir kriegt es nicht wirklich auf die Reihe, aber für ein wenig Unterhaltung zwischendurch reicht es allemal. Fraglich ob in Deutschland der elektronische Sport auch mal so groß wird wie in Fernost, zu wünschen wärs aber, denn dann könnte ich meine Brötchen mit Mario Kart verdienen und könnte mir das Studium sparen...

Demnächst hoffentlich mehr Schrift...
Pierre

Samstag, 8. Mai 2010

Ich will auch in ne Gameshow...


Ach war das schön mal wieder diesen abgewrackten Schuppen, den man liebevoll Proberaum nenn darf, zu kommen und jetzt, sammt neuer Gitarre mal wieder etwas Krach zu machen. Nebenbei liefen noch absolute Wahnsinnsplanungen für die Abiband vornehmen und das zu fünft in einem Auto. Ein durch und durch erfolgreicher Ausflug würd ich behaupten. Jetzt noch live dabei bei einem der vielen Kämpfe des Fernsehtitans Stefan Raab. Diesmal nur eine halbe Millionen Euro aber immerhin und ein Ex-Ruderweltmeister sollte doch ganz gute Chancen haben. Ich persöhnlich würde mir meine Kohle aber lieber bei Günther Jauch holen. Einmal weil mir das Spiel mehr liegt, aber außerdem würd ich mich gerne mal mit dem Mann, den das deutsche Volk an der Spitze der Politik sehen will, noch vor alle den Politheinis zwischen denen ich mich dann morgen entscheiden darf. Aber Wer wird Millionär? wär schon ein witziges Erlebnis glaub ich. 32.000 Euro krieg ich bestimmt noch zusammen und dann kann ich noch irgendwen anrufen und ganz lieb grüßen bevor ich mich von Herrn Jauch verabschiede. Würd das anmelden nich mittlerweile Geld kosten wär ich glaub ich auch schon im Kandidatentopf...

Unverschämtheit!
Pierre

Donnerstag, 6. Mai 2010

Muse live und in Farbe...


Achja, ich könnte mich gewöhnen an diese freien Tage. Den Großteil des Tages im Bett verbringen und zwischen Schlaf und Wachsein hin und her wechseln. Dabei bin ich auf der Seite, die bei den New Music Express Awards als beste Webseite, noch vor Youtube und Twitter, gekürt wurde, Muse.mu, auf etwas gestoßen, dass den Musefan doch sehr erfreuen wird. Ein eineinhalbstündiges Livevideo von einem Konzert in Seattle. Dem Schnitt fielen nur wenige Lieder zum Opfer und die Tonqualität ist wirklich klasse. Gleichzeitig ist der Schnitt zwar die Hölle und viele Kameraansichten sind nix im Vergleich zu einer richtigen Live-DVD, aber immerhin ist das Ganze umsonst und besser als die zahllosen Kameraaufnahmen bei Youtube. Jetzt fällt einem auch erst auf, wie riesig die Bühne ist auf der Muse eigentlich spielen. Wenn man unten steht und nur nach Matt Bellamys abgefahrenen Kostümen Ausschau hält, fällt einem das irgendwie nicht auf. Jedenfalls hätte ich auch gerne mal so viel Platz beim Gitarrespielen. Dann noch die Kabelprobleme gelöst und schon könnte man auch anfangen wie ein Flummi über die Bühne zu hüpfen. Ein weiterer Grund am Welterfolg zu arbeiten. Große Shows, großes Publikum, große Bühne und ein Versprechen muss ich ja quasi auch noch einlösen...

Die Gitarre... sie glitzert!
Pierre

Finally done...


Die Ohren noch taub und die Hände noch rot von einer rasanten Heimfahrt, liege ich endlich auf meinem Bett, wo ich auch sicherlich hingehöre. Es ist ein wirklich schönes Gefühl, wenn man weiss, dass man den ganzen Klausurstress hinter sich hat und das selbst die letzte, so gefürchtete Chemieklausur, nicht der absolute Terror war, sondern eigentlich ziemlich machbar erschien. Alles sehr zufriedenstellend und es gibt jetzt genug Zeit sich wieder dem Gitarrenspielen oder ähnlichem zu widmen und wo den anderen schon fürchterlich langweilig wird, da finde ich schon irgendwo eine angemessene Beschäftigung. Weil ja heute letzte Klausur war, wurde eben jenes freudige Ereignis auch massivst begossen. Vom einen mehr vom anderen weniger. Bei mir pegelte es sich in einer konstanten leichten Trunkenheit ein und darüber bin ich im Nachhinein auch sehr froh. Jetzt ist man schon so gut wie ausgenüchtert und muss sich morgen nicht mit Katern fetzen. Trotzdem ist alles irgendwie ein bisschen träge. Die letzten Momente beim feiern ginge schon in Mark und Bein und selten war man so kaputt wie heute. Alles berechtigte Ermüdungserscheinungen und mit einigen freien Stunden sicherlich gut wegzupennen. Damit werde ich wohl jetzt auch anfangen...

Gute Nacht
Pierre

Sonntag, 2. Mai 2010

Hallo Mai


So, die fetten Tagen liegen erst einmal 363 Tage in der Zukunft, oder kurz in der Vergangenheit. Tanz in den Mai, fürchterlich betrunken und am ersten Mai dann das dazugehörige ausnüchtern. Heute dann absolut brutales Chemielearning. Organik und Kunststoffe, man fängt ja immer damit an bei dem was einem am besten gefällt. Dann noch zwei Tage durch Elektrochemie und Säure-Base quälen, Klausur schreiben und erstma Ruhe haben. Die Prüfung in Englisch verdränge ich dabei geschickt. Mittlerweile freunde ich mich sogar mit dem Gedanken an, dass man noch ein bisschen Zivi macht. Einfach weil Lernen so anstregend ist und zumindest in diesem Moment die Lust sich in neue sechs Jahre Pflicht zu stürzen echt gering ist. Einfach mal ein bisschen gammeln, ein bisschen Geld verdienen, sich abgefuckten Gitarrenscheiss kaufen und dann mal schauen. So ein schönes Jahr im Stile der Hand in den Mund. Aber ich glaube dann wäre mir auch zu bald langweilig. Mal sehen ob mir die Bundeswehr noch Post schickt oder ob ich mich drum herum gedrückt habe. Alles quasi total spannend in den nächsten Wochen, aber es soll das Geschwür mit dem Namen Chemie nicht überschatten...

I mog nimmer!
Pierre