
Es ist Zeit wieder etwas in Vorfreude zu schwelgen, denn das verschönert mir den doch recht einsamen Abend. Wer Wembley schafft, der schafft auch die Kölnarena. Ich bin gespannt auf das neue Album und gespannt auf ein sagenhaftes Livefeuerwerk, wie es nur die Briten rund um die moderene Rockikone Matthew Bellamy schaffen können. Dieser Mann hat es echt geschafft. Mit 31 ist er Frontmann einer der größten Rockbands des Planeten, er hat eine Ehrendoktorwürde der Kunst für seine musikalischen Leistungen erhalten, seine Gitarrenriffs werden in vielen Zeitschriften unter den besten aller Zeiten gelistet, die Cosmopoliton hat ihn mehrfach zum sexiest Rocker gekührt und manch Fachkundiger nennt ihn den Jimi Hendrix unserer Generation und seine Band Englands größten Exportschlager seit den Beatles. Wie viel davon wahr ist interessiert mich eigentlich nicht, ich weiß nur, dass er eine verdammt geile Sau ist und verflucht nochmal eine Zeitmaschine erfinden soll, damit der verheißungsvolle Stichtag näher rückt. Um die endlose Spannung wenigstens ein bisschen zu zügeln höre ich mir mit Genuss, das erste vom kommenden Album, The Resistance, veröffentlichte Stück an. Betitelt mit United States Of Eurasia (Non-Colletoral Damage) ist es, wie beim neuen Album zu erwarten war ein Schritt in klassische Gefilde mit einem nicht zu überhörenden Einfluss von Queen. Ich hoffe doch, dass der Rest des Albums immernoch einige fetzige Gitarrenriffs und damit verbundene epische Rocksongs im Sinne von Knights of Cydonia oder Stockholm Syndrome hat, denn sonst wäre ich wohl doch ein wenig enttäuscht...
Must we do as we're told???
Pierre

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