Sonntag, 19. Oktober 2008

Wir müssen sie alle töten!

Ich wollte ihn schon immer mal sehen. Doom. Ein Film, der auf der Grundlage der gleichnamigen Videospielserie basiert. Ja ich weiss was man jetzt denkt, der Film kann ja nur scheisse werden. Genau das hab ich auch gedacht und wie recht ich hatte. Normalerweise würde man jetzt erst auf die Handlung eingehen, die ist aber so interessant wie ein dreistündiger Vortrag über Eichenmöbel und hat so viel Tiefgang wie ein Pfütze. Wichtig ist nur, dass das Soldatenteam unter der Leitung von The Rock (ja der ehemals Wrestler jetzt mieser Schauspieler The Rock) alles niederballert, weil da ne Seuche ist oder so und die ist nicht gut. Die Namen der Soldaten hören sich auch schon verheißungsvoll an mit Namen wie Destroyer, Duke, Reaper oder The Kid. Aber ich hab mir den Film ja auch nicht wegen der Handlung oder so ausgesucht, nein ich wollte den vollen Trash haben. Den gabs auch, denn scheinbar waren die kuhlen Soldaten so hart und männlich, dass sie wirklich in jedem dritten Satz mindestens einmal geflucht haben. Auch die Handlung war so trashig und voraussehbar wie die Hooligenprügelei nach einem Spiel von St. Pauli. Mit den Spielen hatte der Film aber letztendlich wenig zu tun. Die Monster waren die gleiche und das Setting, aber das wars auch schon. So kann man vielleicht abschließend sagen, dass die Nominierung für die goldene Himbeere definitiv berechtigt war, der Film aber trotzdem sehr unterhaltsam war nur auf eine andere Art und Weise...

Shit!
Pierre

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