
Heiß wie in der Sauna wars in der Seidensticker Halle in Bielefeld gestern. Das hatte auch einen guten Grund, denn die wohl bekannteste Berliner Band, die Ärzte, war zu Gast. Begleitet von Muff Potter aus Münster, muss ich sagen, dass dieses Konzert wirklich, wirklich großartig war. Grade Muff Potter haben mich wirklich überrascht und mich davon überzeugt, dass man sich die auch mal so

auf nem Konzert reinziehen kann. Leider scheine ich der einzige gewesen zu sein, der dieser Meinung war, denn irgendwie ist der Rest von Bielefeld mit Muff Potter nicht so wirklich warm geworden. Naja, nach ner halben Stunde waren die auch fertig und der Vorhang fiel zum Umbau. Schrecklich diese Wartezeiten. Naja als dann das Licht endlich ausging und mit
Himmelblau der Auftritt der Ärzte eingeleutet wurde, war Bielefeld nicht mehr zu halten. Und damit ich mir jetzt eine weitere Beschreibung spare, sage ich einfach: Die Ärzte warn, wie sie eben sind. Viel Musik, aber auch sehr viele humoristische Einlagen, viel Stimmung, viel gut. Aber und da war ich echt beleidigt. Die Ärzte, wo man nur v

on legendären drei Stunden Konzerten hört, haben grade mal zwei einhalb gespielt. Außerdem haben mir doch einige Lieder gefehlt. Keine Elke, keine Bravopunks, keine Revolution, kein Hurra. Sehr enttäuschend wie ich finde. Dafür kamen dann Lieder, die ich mein ganzes Leben noch nicht gehört hatte. Sicherlich nicht schlecht, doch grade meiner lieben Elke habe ich eine oder zwei Tränen nachgeweint. Dazu kam, wofür die Ärzte aber nichts können, dass die Seidensticker Halle die schlimmste Konzerthalle ist in der ich jemals war. Es war viel zu heiß und die Akkustik war grausam. Trotzdem lässt sich abschließend sagen, dass das Konzert der helle Wahnsinn war. Vermutlich sind das die Ärzte, die selbst über solche Mängel hinwegtrösten können...
Pierre
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