Pierre
Samstag, 24. September 2011
Building the Church
Endlich, endlich kommen die Dinge ins Rollen. Nach und nach entwickelt sich aus einem großen leeren Raum ein Schlachtfeld und aus diesem Schlachtfeld mein erstes eigenes Zuhause. Die Küche und ein Großteil des Wohn-/Schlafzimmers ist schon fertig und nach einem zweiten und hoffentlich letzten Besuch bei IKEA wird dann auch der Rest fertig sein. Die Uni konnte ich mir zwischenzeitlich auch schon anschauen und auch wenn das psychologische Institut wie ein 08/15 Plattenbau aussieht, ich freue mich schon tierisch auf übernächsten Dienstag. Mit großen Schritten Richtung Zukunft oder andere poetische Slogans wären jetzt sicherlich angebracht nur fallen mir nach einem stressigen Arbeitstag nicht sonderlich viele ein. Wenigstens der O2-Surfstick leistet qualitativ hochwertige Arbeit und ich habe das gute alte Internet um die Ruhezeiten mit etwas Entertainment zu füllen. Wenn ich dann irgendwann nächste Woche fest einziehe wird dann auch irgendwie ein bisschen mehr kommen, vor allem über die hoffentlich obercoolen und gut aussehenden Menschen die auch an der Uni rumrennen, bis dahin vielleicht ein paar kurze Einträge oder Updates, wie die coolen Leute sagen. Jetzt wieder Platz nehmen im Wartesaal und mal warten...
Samstag, 20. August 2011
Nerds, Nerds everywhere...
Wer auch nur ein bisschen ins TV schaut oder aufs Radio hört, der wird wissen: Gamescom is in Cologne. Europas größte Videospielmesse mit tausenden Austellern, tausenden Leuten und tausend Tonnen Gratisswag ist ein Ereignis, was sich der Nerd in mir nicht entgehen lassen durfte. Vorallem weil sich bei diesem Megaevent auch eine ganz besondere Möglichkeit bot. Die coolen Freunde aus dem Internet, die man sonst nur von der Stimme kennt und eigentlich keine Ahnung hat wie die eigentlich aussehen, lassen sich eben jene Veranstaltung auch nicht entgehen und so hat man dann die Chance jenseits von Teamspeak und Co. den Tag zu verbringen. Ehrlich gesagt, mehr hätte man sowieso nicht machen können, außer man war willig zwei Stunden für zwanzig Spielminuten anzustehen. Seien es die Parkplätze oder der Eingang zur Messehalle oder die eigentlich Spiele, für die man ja quasi da ist, wer irgendwas machen möchte sollte eine Menge Zeit mitbringen und so hat es bei mir auch gerade mal für Batman gereicht und danach ist einem die Lust schon vergangen. Lieber mehr über die Messe laufen, mehr Bühnenprogramm schauen, Menschen in aufwendigen Kostüme begaffen und natürlich Werbegeschenke abgreifen. Dann den Tag zusammen bei Dunkin Donuts und BurgerKing ausklingen lassen bevor man sich auf die Heimreise macht. Alles in allem ein spitzen Tag, was will man mehr?
Until next time on the interwebz
Pierre
Until next time on the interwebz
Pierre
Samstag, 30. Juli 2011
Vier nach Thees...
Blog is back... again! Da meine Zusage der guten Universität Magdeburgs ja spätestens morgen oder Montag bei mir im Postkasten landen sollte und dann die große Wohnungssuche, Bafögbeantragung und Studiererei losgeht ist wohl auch Zeit mich wieder, sich dem von mir geheiligten und doch so vernachlässigtem Internetsanktum zu witmen. Es ist quasi wie vor ein paar Jahren. Thees Uhlmann singt die damals aktuellen und jetzt absolut klassischen Hits, ich sitze mitten in der Nacht vor meinem Laptop und tippe ein paar Zeilen. Was hat sich geändert? Nicht viel. Leute kommen, Leute gehen, ich arbeite immernoch verzweifelt an einem Bart und entscheide mich dann nach ein paar Wochen das Experiment abzubrechen, weil man aussieht wie ein Kindervergewaltiger, der verzweifelte Wunsch Musiker zu werden ist nicht mehr ganz so stark aber immernoch vorhanden, einfach aufgrund mangelnder Motivation zu allem, was nicht mit dem Studium zu tun hat, aber die kommt bestimmt nochmal wieder. Ganz gut, dass man immernoch der Selbe ist wie vorher. Letztendlich wohl das entscheidenste, eine Erkenntnis, zu der mich der gute alte Carsten Vornholt vor einer Weile gebracht hat lässt mich jetzt an anderen Stellen schürfen wohl zum Leid Mancher und zum eigenen Wohle. Doch trotzdem freue ich mich auf Revisionen in den kälteren Monaten, denn auch wenn man eine neue Tür öffnet irgendwo steckt immer ein Fuß in der Alten.
Pierre
Pierre
Montag, 27. Juni 2011
Warum auch?
Wieso, wieso, wieso schreibe ich nur nicht mehr? Naja weils einfach nicht ganz so viel zu schreiben gibt. Man hält sein Geld so gut es geht zusammen, man wartet auf Antwort der Uni, damit man danach mit Wohnungsbesichtigungen anfangen kann und man wartet darauf, das man bei eBay noch die ein oder andere Konzertkarte ersteigert, aber das wars dann auch schon und sicherlich ist das Warten, über das ich mich schon lang und breit ausgelassen habe, kein besonders gutes Material. Es ärgert mich natürlich tierisch, zumal ich mir wenigstens vorgenommen habe hier auf tausend Posts zu kommen, aber wenigstens ein bisschen Mühe will ich mir bei dem Ganzen schon geben. Deswegen heißt es wohl einfach weiter ausharren und hoffen, dass sich meine Universität in Spe ein bisschen beeilt, damit man bald wieder was zu schreiben hat. Am Range möge aber angemerkt werden, dass ich immernoch herrlich zufrieden bin mit dem Weg den diese Monate grade nehmen. Vorallem im Hinblick auf den September und Oktober bin ich froh nochmal ein bisschen Ruhe zu haben und dann kann man sich vorallem total motiviert in jegliche neuen Aufgaben stürzen.
Das wird ein Spaß
Pierre
Montag, 30. Mai 2011
Selbstfindung im Auto...
Oh ja, nach so absoluter Artikelleere jetzt der Doppelschlag. Statt alles in einen Post zu packen, bin ich clever und mache zwei draus. Was ist so besonders? Nun, ich durfte endlich mal wieder etwas machen, wozu ich seid langem schon nicht mehr gekommen bin. Nachts Autofahren. Simpel und schlicht, aber dennoch, gerade wenn man über die leere Autobahn fährt, das Beste, was einem nach einem anstregenden Konzertabend passieren kann. Dann hat man nämlich, weil man sich auf nichts konzentrieren muss außer den ab und zu vorbeiziehenden Raser, endlich mal ein bisschen Freiraum um die Gedanken abschweifen zu lassen. Irgendwie klappt das immer besser, als daheim, wo man doch immer irgendwie abgelenkt wird. Im Auto sind nur ich und Thom Yorke, der mir versichert, dass alles an seiner richtigen Stelle ist. Dann wird einem auch langsam klar, dass man mit dem Studium oder generell mit dem Verlassen des Elternhauses nicht nur Freiheiten gewinnt, sondern auch Luxus und Sicherheit einbüßt, denn ein Auto werde ich sicher nicht haben, zumindest nicht für eine Weile. Genauso wie die ganze Zeit, die ich mittlerweile einfach effektiv dazu nutze neue Menschen kennen zu lernen, an die ich nicht lokal gebunden bin und das klappt auch ziemlich gut. Es wird also definitiv wieder Zeit für mich mehr Auto zu fahren, vielleicht bringt mich das auf noch mehr glorreiche Gedanken.
Pierre
Final Frontier...
Frisch zurück aus Oberhausen mal eben ein paar Impressionen aufschreiben. Ich muss ehrlich sagen, ich bin mittelmäßig enttäuscht und das aus einem simplen Grund: Ich bin mit dem neuen Album auch live nicht wirklich warm geworden. Auch wenn ein paar wirklich gute Nummern dabei waren, habe ich mir zumindest das ganze Konzert über gewünscht, sie würden Lied X von Final Frontier streichen und stattdessen ein Run To The Hills oder Aces High raushauen. Was dann aber an Klassikern gespielt wurde hat einfach das Dach von der Hütte gesprengt und ich glaube selten habe ich mir bei einem Konzert so die Seele aus dem Hals gebrüllt, wie bei Number Of The Beast. Ich hätte mir halt doch ihre Klassiktour gerne angeschaut, nur doof, dass der einzige deutsche Zwischenstop auf dem Wackenfestival war. Vielleicht wird sowas ja nochmal gemacht, dann ist die Karte denke ich gekauft, auch wenn ich dann hoffen müsste nicht nochmal nach Oberhausen kommen zu müssen. Das Publikum war bis auf die ersten Reihen recht träge und hat sich zu wenig begeistern lassen. Witzig übrigens ist die absolut bei Rammstein billig abgekupferte Bühnenkonstruktion und die überdimensionalen Eddies, die einmal aus Alienverschnitt und einmal als riesiger Schädel die Bühne unsicher gemacht haben. Bis auf die Setlist also eine ganz nette Vorstellung, aber Muse waren trotzdem besser...
Pierre
Donnerstag, 19. Mai 2011
Enjoying Boredom...
Es fällt mir wirklich nicht leicht hier immer wieder etwas zu schreiben, denn wirklich viel tut sich gerade zumindest nicht in meinem Leben. Man wartet auf die Bestätigung der Universität, dass man sich im Bürokratendschungel zurechtgefunden hat, man versucht das Geld zusammen zu halten und man lebt von einem Tag in den Nächsten. Das klingt sehr öde, ist es stellenweise auch, aber ich genieße es wie selten zuvor, denn das ist wahrscheinlich das letzte mal für eine verflucht lange Zeit, dass mir diese endlose Freiheit zu Füßen liegt. Keine Verpflichtungen, quasi keine Termine und ein ganz entspanntes Leben auf Kosten der Eltern. Ich werde das sicherlich nicht missen, wenn ich denn endlich ausgezogen bin, denn dann ist auch wirklich gut gewesen mit diesem parasitären Verhalten, aber bis dahin bleibe ich faul und werde vermutlich auch nicht mehr für die hohe Kante arbeiten. Wenn es dann nicht für den Schrank aus Mahagoni reicht ist das auch wenig tragisch, denn nachrüsten kann man immer und spätestens nach zwei Monaten hat man sich in der Regel eh an die Einrichtung so gewöhnt, dass es einen nicht mehr stört. Mal schauen was die Zukunft so bringt, aber gut für mich, ich fühle mich glaube ich langsam wieder schriftlich inspiriert.
Pierre
Pierre
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