Mittwoch, 26. Januar 2011

Autoevolution...

Bei einer Überschrift wie der heutigen rechnet man vielleicht damit, dass ich mich mit Charles Darwin, der Evolution und voll naturwissenschaftlich tiefsinnigen Themen auseinandersetze. Aber das stimmt irgendwie nur so halb, denn ich habe eigentlich nur mal wieder eine Entdeckung im Internet gemacht, die ich so faszinierend finde, dass ich sie seit gut zehn Minuten beobachte. Irgendein sehr sehr schlauer Mensch hat nämlich einen Algorithmus geschrieben der per Zufall 2D-Autos erstellt, die über eine Teststrecke fahren lässt und dann nach und nach per Ausschlussverfahren ein Design entwickelt, was hoffentlich verdammt weit fährt und perfekt ausbalanciert ist. So ein bisschen von Evolution und Survival Of The Fittest inspiriert. Da merkt man dann, wie nach und nach die weniger effektiven Modelle, wie die deren Räder innerhalb der Karosserie liegen, ausgeschlossen werd und sich die bunten Kutschen langsam aber sicher durch den Hindernissparkour kämpfen. Schon witzig und es lässt mich überlegen ob man das nicht auch in größerem Maßstab für richtige Autos machen könnte. Mit ein paar Supercomputern und ohne grafische Darstellung und das ganze von der Komplexität etwas aufgemotzt, da könnte man doch bestimmt das Superauto erfinden lassen. Vielleicht ließt ja jemand aus der Autoindustrie und ich verdiene mit der Idee eine Millionen Dollar. Das wär schön...

Pierre

Donnerstag, 20. Januar 2011

Plastikscheiben


Wieder einmal stand der Postmann vor der Tür und weil man ja Geld hat, hatte er auch ein Paket für mich mit geschickt vom Amazon. Was hab ich mir mal wieder bestellt? Zwei CDs, naja eigentlich noch mehr, aber die kommen später irgendwann. A Weekend In The City von Bloc Party und Mavericks von Johnossi und das schön als Original CD und nicht raubkopiert und auch nicht legal bei iTunes runtergeladen. Es hat immernoch was Magisches eine CD das neu zu öffnen, mit dem Geruch von frischem Plastik und dem noch nicht zerknickten Booklet. Außerdem hat man dann noch das gute Gefühl die Musikindustrie nicht beklaut zu haben sondern das Leben der Musiker weiter zu finanzieren, auch wenn ich natürlich weiss, dass von die Bands von dem Geld, was die CD gekostet hat vielleicht magere fünf Prozent sehen. Das Musicbiz ist halt eine harte Angelegenheit leider Gottes. Aber generell muss man sagen, bei Amazon CDs kaufen lohnt, denn ich habe bei keiner mehr als zehn Euro bezahlt, was definitiv ein vernünftiger Preis ist. Wenn das doch bei den Instrumenten, die diese Musik gemacht haben auch so wäre...

Pierre

Sonntag, 16. Januar 2011

Tired...


So verbringt man eigentlich keine Sonntage. Ich habe wohl eine gute Hälfte des Tages verschlafen und bin kaum aus dem Bett gekommen ohne mich fürchterlich ausgebrannt und kaputt zu fühlen. Da kommt man auch zu nichts außer sich eine Episode von Hey Arnold! nach der nächsten reinzupfeifen. Vielleicht alles nur die Schuld dieser verfluchten Samstagsarbeit. Selbst wenn das alles ganz entspannt war, so wie immer an der Seite meines spanischen Kollegen, ist es doch immer wieder eine Qual auch Samstags zum Dienst zu erscheinen. Da fehlt einem einfach ein Tag vom Wochenende. Aber ich muss natürlich sagen, ganz untätig war ich heute nicht. Meine Gitarre mit einem neuen Satz Saiten bestückt und mal komplett eingestellt, wie so ein Profi, so dass man beim Spielen aber trotzdem keinen Unterschied merkt und dann natürlich ein bisschen gespielt. Das ist mittlerweile echt meine Hauptbeschäftigung mit mehreren Stunden jeden Tag geworden, egal wie ich grade drauf bin oder wie kaputt man ist, den ein oder anderen Akkord durch den Verstärker hauen, dass geht wirklich immer. So ermüdend dann auch meine Ausführungen über Musik werden können, ich bin wirklich begeistert, dass ich einer Sache so lange so treu geblieben bin. Musik ist schon was tolles, vorallem Marke Eigenbau...

Pierre

Mittwoch, 12. Januar 2011

Mein Kind...


Ich befürchte ich werde alt. Morgen ist der nächste Zivikollege fertig und da fällt einem erst auf, wie schnell sechs Monate ins Land ziehen und wie viel in so kurzer Zeit passiert ist. Man hat so viele Leute kennen gelernt, ich hab mein eigenes Geld verdient, natürlich viel Musik gemacht, mal so richtig gearbeitet für mehrere Monate und noch ganz viel mehr was mir spontan nicht einfällt und es kommt mir vor, als hätte ich erst gestern angefangen. Interessant wie ich finde, denn es ja noch nicht allzu lang her, da gingen die Tage so schleppend voran, dass man garkeine Aussicht auf andere Zeiten hatte. Vielleicht ein Wechsel der Perspektive, weil man ja jetzt volle Möhre reifer geworden ist und erwachsen, aber ich vermute eher, dass sich das Kind, und hiermit bin natürlich ich gemeint, ein wenig Geduld angewöhnt hat. Das ist zwar schön, denn das bedeutet, dass das so sehr ersehnte Wintersemester immer näher rückt, aber etwas tragischer interpretiert rennt einem natürlich auch die Zeit durch die Finger, wie Sand. Viel Zeit bleibt wohl echt nicht mehr bevor das richtige Berufsleben anfängt und wenn man vorallem nicht mehr nur seinen Hobbies nachgehen kann, sondern die ganze elende Erwachsenennummer mit Steuern, Rentenkasse und Ü30-Parties mitmachen muss. Da bleibt nur zu hoffen, dass ich mir mein inneres Kind noch ein wenig erhalten kann, dass hab ich nämlich über die Jahre sehr lieb gewonnen...

Pierre

Freitag, 7. Januar 2011

Und noch ein Jahr


Sieben Tage vom neuen Jahr sind schon rum und vieles hat sich geändert. Naja eigentlich hat sich überhaupt nichts geändert, ich wollte nur etwas dramatisch einsteigen. Gute Vorsätze sind natürlich gemacht und werden natürlich auch irgendwann ganz entspannt ignoriert und ich glaube zumindest der Anfang von 2011 wird nicht viel anders als das Ende von 2010. Den Zivildienst ganz entspannt beenden, ein bisschen Geld verdienen und dann geht es endlich nach Magdeburg, so zumindest der Plan. Dann Musik machen, aufs Studium vorbereiten und wie ein Streber vorlernen oder so und gut gelaunt und glücklich bleiben, so wie jetzt gerade. Jetzt ist nur die Frage, was wird die letzte große Investition vor der Wohnungseinrichtung im September? Naja, ich flirte gerade mit dem Gedanken mir ein iPad zu kaufen, denn als Student wäre ein Notebook echt nicht verkehrt, was ein wenig handlicher ist als mein jetztiges. Außerdem ist ein iPad wahnsinnig stylisch und ich bin großer Freund vom Prinzip des Tablet-Computers. Leider, leider ist das gute Stück aber einfach verflucht teuer, vorallem in der Internetvariante und mit 64GB. Aber wenn dann will ich ja immer damit surfen können und ein gutes Stück Speicher haben. Naja mal schauen, vielleicht kriegt mans ja billig bei Ebay oder so....

Pierre