Sonntag, 31. Oktober 2010

Vom Traum im Traum...


Endlich, endlich, endlich bin ich dazu gekommen Inception, den großen neuen Kinohit von Dark Knight Regisseur Christopher Nolan, nachzuholen. So oft wurde mir garantiert, dass das genau mein Film wäre, mit komplexer Handlung die einen zum Nachdenken anregt und einem wahnsinnig intessantem und coolem Konzept einen voll aus den Socken haut. Von jeglichen Kritikern wurde er mit Lob überschüttet und vorallem Leonardo, Freunde nennen ihn Leo, DiCaprio, der in einer seiner besten Rollen glänzt. Naja, was soll man sagen. DiCaprio ist tatsächlich eines der Highlights des Films, denn als gezeichnete Persöhnlichkeit und Psycheninfiltrant glänzt er tatsächlich in jeder Szene und strahlt selbst in den verfahrensten Situationen, als Leiter der Gruppe, Selbstsicherheit und Expertise aus. Das Effektfeuerwerk, mit dem der Film auffährt ist ebenfalls sehr beeindruckend. Selbst wenn man weiss, dass all der optische Glanz in einem Computer entstanden ist, gibt es einige Moment, die selbst den abgebrühten CG-Verächter staunen lassen. Aber das sind ja alles Kleinigkeiten, denn was wäre ein guter Film ohne eine gute Handlung? Avatar zum Beispiel, aber das ist ein ganz anderer Schuh. Leider steht hier die sehr ambitionierte und teils zu komplexe Handlung dem vollständigen Filmgenuss im Weg. Die Idee vom Eindringen in anderer Leute Träume ist in der Tat wahnsinnig mitreißend und interessant, aber leider kämpft man zumindest in der ersten Hälfte des Films noch damit überhaupt Durchblick durch die Handlung zu bekommen, bevor man der Geschichte ganz folgen kann. Sobald man diesen Punkt jedoch passiert hat, ist Inception Filmkunst vom aller Feinsten, mit packender Action und Handlung und Charakteren mit Tiefgang. Wer den Film noch nicht gesehen hat, dem lege ich die DVD/Blu-Ray die bald erscheint ans Herz, denn besser hat man Science Fiction lange nicht gemacht. Bleibt nur zu hoffen, dass Nolan weiter Kinoknaller raushaut, denn dann darf man sich schon auf den neuen Batman freuen.

9 von 10 Kreiseln...
Pierre

Mittwoch, 27. Oktober 2010

You blew it away...


Es endete wie es enden musste. Wie die guten Tage anfingen, da entrinnt einem alles, wie der Sand durch die Hände. Jetzt steh ich wieder da und überlege was ich tun soll, denn eben jene Hände sind jetzt leer. Mein tiefer Glaube an das Karma hat sich erledigt, denn es gewinnen immer nur die Schlechten. Es ist nicht gerecht und ich glaube, nichts wird jemals so gerecht sein, wie es seien müsste. Stattdessen liegt der kleine Mann am Boden und wird vom Kosmos getreten. Ich brauche meine vier Tage, weg von diesem Irrenhaus, ich brauche Ruhe, damit ich mich wieder einpendeln kann. Ersteinmal ein bisschen abregieren. Matt Bellamy schreit mir wieder ins Ohr, wie er es lange nicht mehr getan hat, aber es tut gut und lässt mich ein bisschen entspannter nach Vorne schauen. Morgen gehts zu den Helden, dass wird gut und vielleicht finde ich noch andere Dinge die gut werden, die könnte ich gut gebrauchen...
Pierre

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ich bin quasi DRK...


Endlich wieder Musik mit anderen Leuten machen, ja das war gestern schon ziemlich lässig. Zwar durfte ich mich durch das ein oder andere Silbermondstück quälen, aber was will man erwarten bei einer Gruppe von Mädchen um die 16. Da kann man natürlich schlecht ein fettes New Born Riff oder so spielen, auch wenn ich verflucht Lust gehabt hätte. Dafür gibts dieses mal voll professionelles Equipment und ein ziemlich gute Sängerin, was ich bei den euphorischen Versprechungen am Anfang eigentlich nicht für wirklich gehalten hatte. Jetzt muss man mal schauen, wie es über Weihnachten und darüber hinaus aussieht. Ich bin ja schonmal irgendwo stolz in der ersten DRK Band in NRW zu sein, ohne überhaupt Mitglied beim DRK zu sein. Eine extrem gute Leistung find ich, man braucht halt nur Vitamin B. Wenn jetzt noch die heißersehnte Stratocaster endlich bei mir eintrudeln würde, wäre ich musikalisch tatsächlich vollends zufrieden. Nächste Woche geht es übrigens zu Wir Sind Helden und ich habe, dank Überstunden und Feiertag vier Tage am Stück frei. Zeit genug Musik zu machen und sich endlich mal wieder um die eigene Internetpräsenz zu kümmern...

Pierre

Freitag, 22. Oktober 2010

Instant Karma...


Es wird irgendwie immer alles besser. Die Arbeit wird erträglicher, selbst wenn ich morgen hin muss, der Ausblick auf Wir Sind Helden und ein vier Tage Wochenende sind der Knaller und, naja es ist alles mal wieder gut. Jetzt ist sogar in musikalischer Eigenproduktion wieder was am laufen, auch wenn man nur die Gitarrenaushilfe spielt für das Rote Kreuz. Aber sicherlich nicht verkehrt und wenn die Karmapolizei vorbei kommt, habe ich wenigstens was vorzuweisen. Ich dürfte mittlerweile sowieso ein bisschen Karmapunkte angesammelt haben, wird Zeit, dass man die mal ausgibt und ich habe da schon etwas ins Auge gefasst. Es wäre irgendwie schön, wenn das mit dem Karma so klappen würde. Kosmische Gerechtigkeit und der ganze Kram. Dann kriegt jeder was ihm zusteht und man müsste sich nicht immer auf sein Glück verlassen, auch wenn mir das zur Zeit sehr gewogen scheint. Einfach hoffen, dass der Strang der guten Tage zumindest noch fünf Wochen anhält. Spätestens dann werden wohl die Karten neu gemischt...

Pierre

Samstag, 16. Oktober 2010

In your Face!


Dieser Shanon Briggs, der hat schon ein bisschen was von Rocky Balboa. Einfach immer mitten in die Fresse, aber er fällt und fällt und fällt nicht um. Woran das liegt? Naja einmal ist dieser amerikanische Schrank sicherlich mit einer wahnsinnigen Ausdauer gesegnet, aber dann könnte es auch sein, dass der gute Olli Dietrich bei seinem schlauen Kommentar vor dem Kampf recht hatte und RTL gutes Geld für einen zehn Runden Kampf bezahlt hat und in den letzten Runden ist es halt nicht ganz leicht einen Profiboxer niederzustrecken, selbst wenn man Vitali Klitschko heißt. Nichtsdestotrotz bleibt ein Klitschkokampf ein Entertainment Spektakel, bei dem sich das Einschalten lohnt. Leider wird Boxen immer mehr zu Wrestling, so erscheint es mir zumindest. Die seltsamen Introvideos, schlechte Gimmicks, wie die über der Hallendecke schwebende Glocke und der künstlich in die Länge gezogene Kampf, erinnern mehr an die WWE als an die WBC. Aber was will man erwarten? Fernsehen was nicht komplett den erdachten Rahmen sprengt ist halt einfach nicht cool. Wenn der Abend aber eines gezeigt hat, dann, dass auch dem älteren der beiden Brüder aus der Ukraine nicht bei zukommen ist. Vielleicht hat ja David Hayes ne Schnitte sollte es mal zum Kampf kommen oder die Klitschos werden sich auch den letzten der fünf Schwergewichtstitel einverleiben. Abwarten und Rock gucken...

Pierre

Donnerstag, 14. Oktober 2010

I don't belong here...


Oktoberfest Samstag und ich absolut ohne Action. Mir ist das immernoch zu stulle, dabei dachte ich, dass wenn ich schon das lokale Radio langsam genießen kann, dass ich vielleicht auch weniger Spielverderber werde und mich für überlaute Diskothekenveranstaltungen begeistern kann. Aber Pustekuchen, ich bleibe ein Spinner und mache irgendetwas anderes, weniger lautes aber immernoch wahnsinnig Verrücktes, auch wenn ich noch nicht weiss was. Nach einer bisher auch sehr schlauchenden Woche, würde mir ein bisschen Ruhe bestimmt auch nicht schlecht tun. Denn je länger ich darüber nachdenke, desto eher glaube ich, dass ich einfach kein Dorfmensch mehr bin, sollte ich es jemals gewesen sein. Alles dauert mir zu lange, alles ist zu trostlos und alles ist nur auf den kurzen Kick, anstatt auf die Extase auf Langzeit aus. Klingt alles wahnsinng aufgekünstelt, aber wer sich auskennt und meine Über- und Unterschriften verfolgt wird wissen, wer mich in so künstlerische Wallungen drückt. Wenn jetzt nur mein Paket aus Käseland käme...

Pierre

Sonntag, 10. Oktober 2010

I'm a Weirdo...


Wenige Stunden später und alles ist gut. Ist es der Alkohol oder eine Stimmungsschwankung oder das Geschehene, was alle Sorgen wie geltungslos erscheinen lässt und dafür sorgt, dass ich träumen kann von einem besseren Morgen. Das geht zwar alles einher mit einer leichten Konzentrationsschwäche, die für Hänger im Satzkonstrukt sorgt, aber mich sorgt das sicher nicht. Ich muss diesen Erguss ja nicht nochmal lesen, dafür gibt es sicherlich noch einige Andere. Es war wirklich mal wieder schön sich dem Alkohol, wenn auch nur in geringem Maße hinzugeben. Man hat lange nicht getrunken und schon reichen zwei Bier und ein Whiskey Cola um einen ins Wonderland zu bringen. Sowas in der Kneipe und man kommt auch mal billiger davon. Ich sollte mir angewöhnen meinen Alkoholkonsum so gering zu halten. Mal schauen was jetztige und zukünftige Peers davon wohl halten. Aber das geht bestimmt klar, dann kann ich auf alle auspassen und mich herzlich über die Trunkenheit anderer amüsieren. Jetzt aber ins Bett und vielleicht noch ein bisschen Radiohead. Sehr schön extatische Musik, vorallem live, da fühlt man sich richtig aufgepumpt beim hören....

What the hell am I doing here?
Pierre

Samstag, 9. Oktober 2010

Bi...Bitte was?


Erneut muss ich mich aufgrund von Vergesslichkeit und mangelnder Muse entschuldigen. Dabei sind die Moment des schreibens immer fürchterlich entspanned, wenn der Fluss denn einmal startet. Entspannung ist nach sechs Tagen Arbeit auch bitter nötig, vorallem wenn die Woche, noch schlimmer als die Letzte, als ein reines Gefühlschaos beschrieben werden kann. Da geben sich aller beste Laune und die Lust einfach alles hinzuschmeißen die Klinken in die Hand und das im Verlaufe von vier Stockwerken. Ja ich bin tatsächlich fähig meinen Unruhepol zu lokalisieren, schonmal ein Anfang. Wenns nach dem Internet ginge, wäre ich sowieso psychisch schwer gestört und könnte mich nicht mehr auf die Straße trauen, aber ganz so schlimm find ich mich dann doch nicht. Ein wenig muss im Internet dämnächst noch recherchiert werden und dann geht es erstmal weiter wie bisher. Daumen drehen und hoffen, dass das Jahr bald rumgeht. Ich hoffe dann lern ich meine Ticks selber in den Griff zu kriegen, dann hätte sich das Studium ja schon gelohnt...

I'm a creep...
Pierre

Montag, 4. Oktober 2010

Saunafreunde...


Irgendwie verpenne ich es mich meinen geschriebenen Aufgaben zu widmen, denn ich bin zerstreut zwischen Ebay Auktionen und dem wirklich, wirklich, wirklich unfassbar witzigen Jürgen von der Lippe. Jemand der sich mit Geld oder Liebe seine Reputation als Witzemacher echt kaputt gemacht hat und dem viele Leute Unrecht tun, was beim Erfolg drittklassigen Comedyheinis, wie Cindy aus Marzan, die ich übrigens am Anfang für Axel Stein in Verkleidung gehalten habe (kein Witz) oder dem mittlerweile wahnsinnig unlustigen Stefan Raab, besonders tragisch ist. Denn wo noch der fünfte ausgelutschte Witz über längst tote Pferde gemacht werden oder versucht wird mit abgefahrenen Gimmicks, wie der asozialen Harz-4-Schlampe oder dem geistig Zurückgebliebenen, der am Anfang noch ganz witzig war aber mit Maddin seinen Zenit längst überschritten hatte, da glänzt Jürgen von der Lippe mit Zeitlosem Programm und viel Ideenreichtum. Musikalische Untermalungen, mehrfacher Kostüm und Rollenwechsel während eines Bühnenprogramms und viel Interaktion mit dem Publikum mach erstens einen sehr sympathischen Eindruck und bringen zweitens noch den ein oder anderen Zusatzlacher ein. Außerdem wird auch nicht mit der Wimper gezuckt, wenn man mal einen Witz oder zwei über das eigene Übergewicht, seine wahnsinnig kitschigen und gleichzeitig wahnsinnig coole Hemden oder das Alter macht. Alle Daumen hoch für Jürgen und ich muss ihn mir unbedingt nochmal in Person reinziehen...


Pierre